Inspiration

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Was passiert liegt nicht in deiner Hand. Das Schicksal schlägt tagtäglich zu, manchmal ist es dir gut gesinnt und manchmal schlecht. Eins bleibt sich immer gleich, du entscheidest, ob du Limonade trinkst oder in die saure Zitrone beisst.
 
Dies bedeutet alles was uns passiert, kann von uns positiv oder negativ gewertet werden. Wir entscheiden uns wie wir damit umgehen. Diese Erkenntnis gibt uns die Möglichkeit aktiver in unser angebliches Schicksal einzugreifen, indem wir unsere Denkmuster verändern.
Dies bedeutet nicht alles vermeintlich Schlechte immer auch Negativ sehen zu müssen, es bedeutet vielmehr andere Bedeutungen für Situationen zu finden. Anstatt das Kind ist zappelig und ungeduldig, könnten wir das Kind als lebhaft und neugierig bezeichnen. Mit diesen neuen positiveren Begrifflichkeiten behaftet,  werden wir dem Kind mit einem viel freundlicheren Blick begegnen. Das können wir auch für uns anwenden. Anstatt zu denken: der Chef hat heute wieder schlechte Laune, das wird ein mieser Tag, könnten wir uns beglückwünschen, dass wir gerade heute gute Laune für zwei haben. Dies bewahrt uns davor schon mit negativen Gedanken in den Tag einzusteigen und damit die Chancen auf einen wirklich schlechten Tag, massiv zu erhöhen. Unsere Reaktion auf bestimmte Ereignisse, die wir nicht beeinflussen können, sind also durchaus relevant für unsere Lebensqualität. Wir sind also nicht willkürlich ausgeliefert, sondern durchaus in der Lage selber das Ruder in die Hand nehmen zu können.
Natürlich müssen oder sollen wir nicht alles und jedes ständig ins Positive deuten. Es ist nicht der Sinn der Sache uns alles schönzureden. Selbstverständlich haben echte Gefühle, auch wenn diese negativ sind, durchaus ihren Wichtigkeit. Sie dienen uns dazu, Ereignisse zu reflektieren und zu verarbeiten. Was aber keinen Sinn ergibt, ist es sich über jede Kleinigkeit aufzuregen und damit viel Lebensenergie zu verpuffen. Wichtig ist also die Verhältnismässigkeit. Wenn du allerdings merkst, du verpuffst unnötig Energie, schadest dir selber mit einem Gedankenkarusell oder Ähnlichem, dann versuche es mit der Umdeutung. Stelle dir die Frage, ob das Ereignis nicht auch eine Chance sein könnte? Wäre es auch möglich etwas Gutes darin zu sehen? Könnte es eventuell ein Türöffner für einen Neubeginn sein? Was lerne ich daraus?
Vielleicht erlebst du gerade einen solchen Tag an dem alles schief zu laufen scheint. Zuerst fällt dir am Morgen der Kaffeebecher runter, du verpasst den Bus, dann bist du zu spät bei der Arbeit, und so weiter.  Was könntest du daraus lernen? Vielleicht gehst du Abends zu spät schlafen und bis daher schon am Morgen früh gehetzt. Oder du stehst zu spät auf und bist noch verschlafen, wenn du aus dem Haus musst. Es könnten noch tausend andere Gründe sein, wichtig ist dabei, dass du dich und dein Handeln hinterfragst und somit für dich etwas Positives daraus machst.
 
Zum Schluss noch eine berühmte Anekdote von Henry Ford:
Ein junger und talentierter Mitarbeiter hatte durch einen Managementfehler einige hunderttausend Dollar in den Sand gesetzt und musste nun vor Henry Ford Rechenschaft ablegen. Er befürchtete, dass er wohl entlassen würde und sagte: "Es tut mir furchtbar leid. Sie werden mir jetzt wohl kündigen." Darauf entgegnete Henry
Ford: "Machen Sie Witze? Ich habe gerade mehrere hunderttausend Dollar in ihre Ausbildung investiert und bin mir sicher, dass sich diese Investition auszahlen wird."
 
Also viel Spass beim Umdeuten. Denk daran Übung macht die Meisterin.
 
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