Wie du deine Sorgen und Ängste besiegst

Reden ist Gold

Stell dir einmal vor, deine Sorgen, Ängste und dein Kummer haben einen Ort, wo sie sich alle treffen. Dieser Ort ist ein kleiner roter Luftballon. Jeder der Dreien hat dort ein Plätzchen und kann es sich bequem machen. So wie die Sorge um den komischen Knoten in deiner Brust, sie macht es sich darin gemütlich. Sie streckt sich aus, räkelt sich und pflegt sich, damit sie wachsen und gedeihen kann. Genauso wie die Sorge um den immer wieder verschobenen Zahnarztbesuch, die bleibt auch, eilt ja nicht.  Oder deine Angst vor dem Allein sein, die dich seit Jahren quält. Auch sie möchte sich ausdehnen und vergrössert den Luftballon immer mehr. So wird der kleine rote Luftballon schnell grösser. Mit jedem Kummer und jeder Angst wird er auch etwas schwerer. Anfangs war er noch leicht zu tragen und schwebte über dir, gerade so hoch um ihn gut ignorieren zu können.
Wo ist er jetzt dein Sorgenballon? Kannst du ihn immer noch ignorieren? Schwebt er direkt neben deinem Kopf, und du siehst und spürst ihn täglich? Oder ist er schon so schwer, dass du ihn hinter dir herziehst?
 
 
Wie du deine Sorgen und Ängste besiegst
 
Dazu musst du wissen, dass du sicherlich Zeiten hast, in denen du deinen Sorgenballon automatisch gelehrt hast. In dem du die Sorgen ausgesprochen hast und sie damit wie selbstverständlich aus dem Ballon entfernt hast. Denn das Aussprechen deiner Sorgen, Ängste und Nöte ist schon der erste Schritt, diese anzupacken und zu entfernen. Es ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen uns auszutauschen. Leider neigen wir dazu, oftmals nicht über wesentliche Dinge zu sprechen. Wir wollen lieber andere nicht mit unseren Sorgen belästigen, oder aber wir schämen uns für diese und verstecken sie lieber. Dies ist aber keine gute Idee, denn der Sorgenballon lässt sich nicht überlisten, und was nicht ausgesprochen wird und auch sonst nicht gelöst wird bleibt darin. Natürlich ist darüber sprechen nicht immer schon die Lösung, das wäre ja zu einfach. Dennoch der erste Schritt bei Problemen und Ängsten, die wir nicht selber lösen können, beginnt immer mit dem Aussprechen dieser.
Damit setzen wir die Befürchtungen und damit die Herausforderung diese zu lösen in eine Realität, und zwingen uns dazu diese bei Licht und ohne Filter zu betrachten. Das kann im ersten Augenblick schmerzvoll sein, führt aber dazu, dass wir anfangen, uns damit auseinanderzusetzen. Es kann aber auch enorm befreiend sein und im Tageslicht betrachtet, scheint die Herausforderung gar nicht mehr so übermächtig wie im dunklen Kämmerchen im Inneren deines Sorgenballons. Wie sieht es bei dir aus? Hast du Sorgen, die du noch nie ausgesprochen hast? Wenn ja, dann helfen dir meine folgenden Tipps vielleicht weiter.
 
Wie fünf Fragen an dich selbst, deren Antworten, deinen Sorgenballon verkleinern können?
 
Was hindert mich mein Problem auszusprechen?
 
Möchte ich mit einer Freundin, einer Fachperson oder lieber anonym über meine Sorgen sprechen?
 
Würde es mir vielleicht helfen, wenn ich mein Problem aufschreiben würde um mehr Klarheit zu erhalten?
 
Gibt es vielleicht andere Menschen oder Selbsthilfegruppen, die mich beim Lösen meines Problems unterstützen könnten?
 
Hatte ich schon einmal ein solches oder ähnliches Problem und wie bin ich damals damit umgegangen?
 
 
Ich hoffe ich konnte dich ein wenig anregen, um deine persönlichen Herausforderungen anzugehen.

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